Die Berufswahl ist keine einmalige Entscheidung, sondern ein längerer Prozess, der sich in mehreren Schritten und vielen Einzelentscheidungen vollzieht.
Die einzelnen Schritte, die zu einer zufrieden stellenden Wahl führen, wollen gut überlegt sein.
Der Bereich Berufswahl möchte den Schülern und Schülerinnen dabei helfen, diesen Prozess zu strukturieren, die einzelnen Schritte überschaubar zu machen und beratend zu fungieren.
An der Edith-Stein-Ganztagshauptschule organisiert Frau Brake -
-, als BO-Lehrerin diesen Bereich. Damit sie möglichst viele der Schüler und Schülerinnen auch im Unterricht kennenlernt, wird sie schwerpunktmäßig in den Jahrgangsstufen 8 bis 10 eingesetzt.
Im Moment bietet Frau Brake offene Beratungsstunden im BOB Berufsorientierungsbüro an, bei der die Schüler/innen sich auch über zahlreiche Internetadressen über Berufsbilder informieren können. Weitere Beratungstermine können individuell vereinbart werden.
Der Bereich BO ist an unserer Schule eng mit der Schulsozialarbeit verzahnt, bei der Herr Hackl, der Schulsozialarbeiter das Konzept der Starken Seiten in den Jahrgangsstufen 5/6 und die Lebenswegplanung in der Jahrgangsstufe 7oder 8 erarbeitet, auf das die Berufsorientierung später aufbaut.
Bereits ab der Jahrgangsstufe 8 startet dann der Berufsfahrplan, der die Schüler/innen bis zur Entscheidung in der Jahrgangsstufe 10 leitet und unterstützend bei der Berufsinformationsbeschaffung auf sie einwirken soll.
1) Starke Seiten: Über das soziale Kompetenztraining unseres Sozialarbeiters werden den Schülern deren Fähigkeiten und Kompetenzen bewusst gemacht und gestärkt.
2) Lebenswegplanung: Die Schüler erkunden ihre familiären Wurzeln, stellen fest, was ihre Ahnen beruflich gemacht haben und wie sich die Berufsbilder und die Rollenverteilung in der Familie geändert haben. Rückblickend auf die Starken Seiten beschäftigen sich die Schüler/innen erneut mit ihren Interessen und Fertigkeiten und denken somit aktiv über mögliche Berufe, über das zu erwartende Budget und ihre Rolle im Familienleben nach.
3) Berufsfahrplan ab Klasse 7
4) Berufsparcours: Diese Veranstaltung findet alle zwei Jahre am 1.Februar in unserer Aula statt. Dieser Tag dient der Materialerkundung und Erstkontaktaufnahme mit Firmenchefs um Interesse zu wecken und Hemmschwellen abzubauen.
Berufsparcours 2006.ppt
5) Bewerbertraining:
- Das Schreiben von Bewerbungen wird ab Klasse 8 regelmäßig trainiert. Der Arbeitslehreunterricht arbeitet hierbei Hand in Hand mit dem Deutschunterricht. Es gibt einen gemeinsamen Ordner für die Lehrer mit Infomaterialien, daraus vervielfältigte Schülermaterialien werden im angelegten Logbuch (Jgst.8), bei den älteren Jahrgängen im BO-Ordner abgeheftet, sodass diese einheitlich für weitere Wiederholungsübungen verfügbar sind.
- Mit den Banken und der Firma Sedus werden externe sich ergänzende Bewerbertrainings durchgeführt.
6) Girlsday/Boysday: Die Mädchen aller Jahrgangsstufen dürfen an diesem Mädchenförderungstag teilnehmen und einen Tag in Männerberufe reinschnuppern, seit 2008 dürfen auch interessierte Jungen in typische Frauenberufe hineinschnuppern.
7) Das Logbuch ist eine Art Portfolio, in dem alles gesammelt wird, was zum beruflichen Werdegang eines Schülers gehört, z.B. Zertifikate wie zum Beispiel Praktikumsbescheinigungen, Streitschlichterzertifikate usw. Dieses Dokument haben wir jetzt in der Jahrgangsstufe 8 eingeführt, es baut auf die Arbeit der Starken Seiten auf.
8) Partnerfirmen: Der Sinn einer Partnerfirma ist eine enge Kooperation zwischen Schule und Wirtschaftsunternehmen um Erwartungen auszutauschen und unsere Schüler/innen so optimal auf das Berufsleben vorzubereiten. Unsere erste Partnerfirma ist die Büromöbelfirma Sedus aus Geseke mit der wir im Moment verschiedene Projekte vorbereiten, z.B. Firmenbesichtigungen, Bewerbertrainings und Bausteine ergänzend zum Arbeitslehreunterricht.
Als 2. Kooperationspartner ist im Sommer 2008 das Haus Maria dazu gekommen. Die Schonlau-Werke sind seit Juni 2009 unser 3. Kooperationspartner
9) Berufspraktika:
o 3-wöchiges Praktikum der Klasse 9
o 3-wöchiges Praktikum der Klasse 10 A
o für die Klasse 10B verzichten wir auf ein Praktikum zugunsten des theoretischen Unterrichtes, falls die Firmen zur Einstellung ein Probearbeiten erwarten, werden die Schüler dafür vom Unterricht freigestellt
o wir motivieren unsere Schüler zu freiwilligen Praktika in den Ferien, für die es bei der Arbeitsagentur eine Versicherung gibt.
nach oben